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Hotelbau und Cocktails

21 Kommentare

Am Freitag war es wieder soweit: Bauhaus womans night! Juhu! Ein weiterer toller Abend der Weiterbildung stand für eine Hälfte von uns auf dem Plan!

Hämmern, sägen, bohren,…. 

Wie das letzte Mal war alles super organisiert! Und der beim Chef des Bauhauses Speyer nach der letzten Veranstaltung angebrachten Bitte nach einem Bauplan mit Material und den notwendigen Maßen, um später weitere Bauprojekte in dieser Richtung durchführen zu können, wurde prompt nachgekommen! Danke dafür!

Viel Trinken während der harten Arbeit war angesagt! ;-)

Viel Trinken während der harten Arbeit war angesagt!

Die Cocktailbar war wieder am Start und wurde natürlich bei der Hitze fleißig genutzt. Ebenfalls perfekt war die Versorgung mit kühlen Getränken! Angesichts der Tatsache, dass sich dieses Mal noch mehr Frauen als die letzen Male angemeldet hatten und das Wetter nach guter Flüssigkeitsversorgung schrie, waren die Bauhaus-Mitarbeiter clever vorgegangen um die entsprechende Menge an kühlen Getränken anbieten zu können. In einem aufgebauten und mit kaltem Wasser gefühlten Pool schwammen jede Menge Getränkeflaschen unterschiedlicher Art und man durfte sich den ganzen Abend Nachschub holen! Gegrillt wurde auch und so stand also schon mal das Verpflegungsprogramm auf sicheren Füßen.

Nun aber zur eigentlichen Weiterbildung! Es ging dieses Mal um den Bau eines Insektenhotels (auch ein im Zuge der letzen womans night geäußerter Wunsch, der schon dieses Mal umgesetzt wurde).

Gleich vorweg: die weibliche Hälfte von uns war mit zwei Mädels unterwegs, allerdings waren wir für unterschiedliche Workshops angemeldet. Eine entschloss sich für das Thema Rosen, die andere für das Thema Hochbeet (daran können wir seit Jahresbeginn einen Haken machen ).  Also hieß es für uns erst einmal, dass wir uns trennen mussten. Was aber der Freude und dem Spaß an der ganzen Sache keinen Abbruch tat, denn nach den einzelnen Workshops fand man sich gleich wieder und konnte Infos austauschen und losquatschen! Natürlich bei einem weiteren Cocktail! s-schwatzen-diskussion02

Über was sich die teilnehmende Hälfte von uns sehr gefreut hat: sie hat die beiden Mädels vom Team Hochbeet wieder getroffen und Beide hatten sich ebenfalls für das Insektenhotel angemeldet! Wir arbeiteten also wieder im gleichen Team und wortlos war klar, dass wir auch wieder zusammen sitzen würden! Verständnis ohne viele Worte….

Witzig war, dass unser Workshop-Leiter wieder der Chef des Bauhauses war! Dieses Mal hatte er deutlich mehr als drei Frauen zu betreuen, denn der Bau des Insektenhotels war der meist gebuchte Workshop. Gut! Sehr gut! Jedes Insektenhotel zählt, denn schließlich werden diese Hilfen für Wildbienen und andere Insekten in unserer zugebauten und manchmal deutlich zu sterilen Welt immer wichtiger!

Nachdem wir alle unsere Hotel-Einzelteile zusammengetragen hatten, ging es auch schon auf ans werkeln! Hämmern, sägen, bohren, alles war dabei. Hasendraht zuschneiden und Tackern standen ebenfalls auf dem Plan. Alles lief super und mit viel Spaß waren plötzlich alle Hotels für die kleinen Bewohner fertig.

DSC03808In der unten stehenden Galerie sind ein paar Impressionen des Aufbaus zu finden und mal ehrlich, das Ergebnis kann sich doch sehen lassen, oder?

Übrigens, für alle die das Hotel vielleicht nachbauen wollen: bitte unbehandeltes Holz nehmen! Lasiertes oder sonst behandeltes Holz wäre für die Insekten nicht so gut.

Die Ausstattung der einzelnen Hotelzimmer in unserem Fall: ein Holzklotz in den Löcher gebohrt wurden, ein Ytongstein – ebenfalls mit gebohrten Löchern, Stroh und das Appartement unterm Dach ist mit Röhren aus einer Strohmatte ausgestattet, welche zurecht geschnitten wurden.

Man kann jedoch viele weitere Naturmaterialien nutzen um die einzelnen Abteile eines Insektenhotels zu füllen. Es eigen sich zum Beispiel leere Schneckenhäuser, Backsteine (mit der Oberseite nach vorne ausgerichtet, damit die Insekten die Löcher beziehen können), Holzwolle, Rindenmulch, Totholz, getrocknetes Laub, Zapfen, dünne Ästchen, Bambusröhren, Pinienrinde, Lehm, Schilfrohre.

Mit einem solcher Behausung bietet man natürlich nicht nur Wildbienen ein Nistmöglichkeit, denn ein gutes Hotel ist ganzjährig ausgebucht! Im Strohappartement können zum Beispiel Florfliegen und Marienkäfer überwintern, damit hat man diese Nützlinge dann im Frühjahr gleich bei sich am Start, wenn die ersten Schädlinge auftauchen!

blumenkaesten-0001Wir haben auf unserem Balkon leider nicht den richtigen Platz für das Insektenhotel, aber unten im Garten, da wird es einen schönen Standort bekommen. So arg weit ist das für die fliegenden Bewohner ja dann nicht bis zu uns auf den Balkon. Ein guter Standort liegt am besten den ganzen Tag in der Sonne und hat eine Südausrichtung. So werden die Insekten, falls sie durch einen Regen nass wurden schnell wieder trocken und auch die Larven der Nützlinge wachsen bei Wärme viel schneller. Ausserdem sind die Bewohner dann viel aktiver! Und natürlich freuen sich die Insekten, wenn das Hotel in der Nähe von blühenden Pflanzen ist, denn ein gutes Frühstücksbuffet ist viel wert!

Aufmerksamen Lesern ist bestimmt aufgefallen, dass hier Individualisten am Werke sind, denn Ytong und Stroh hat die bauende Hälfte von uns einfach getauscht! Es gibt keine Regeln, was wo sein muss!

Ein Tipp noch: zuerst die Rückwand fest machen, dann erst das Stroh einfüllen und das Drahtgeflecht festtackern. Geht zwar auch anders rum, aber so ist es einfacher! 

Auch mit Kindern ist der Hotelbau ab einem gewissen Alter mit Sicherheit machbar und so können die Kleinen schon lernen wie wichtig Insekten sind und durch was man sie unterstützen kann. Und wäre das nicht mal eine Aktion für einen Geburtstag (statt im Kino oder Schwimmbad zu hocken?)?

Übrigens: die Materialliste kann man auch als Geschenkidee sehen und einfach einen „Bausatz“ für ein Insektenhotel mit dem ein oder anderen Werkzeug zusammen verschenken!

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21 Kommentare zu “Hotelbau und Cocktails

  1. Ein schönes Hotel für die 🐝🐝🐝🐝 habt ihr da gezimmert!
    Wünsche viel Frequenz ☺️
    LG Andrea 🌀

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  2. … wer braucht einen shopping Sonntag wenn sie eine „Ladys Night“ im Baumarkt haben kann… einfach nur mega!!!

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  3. Aah, sogar ein 5-Sterne-Hotel ist es geworden, Gratulation und Hut ab, sehr hübsch. Liebe Grüße 🙂

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  4. Diese Ladies-Night ist ja wirklich klasse 🙂 Sowas wird bei uns leider nicht angeboten. Zumindest habe ich noch nie davon gehört. Euer Hotel kann sich wirklich sehen kassen. Ist schick geworden 🙂

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  5. Sieht echt toll aus 🙂
    In unserem bauhaus wird es auch nicht angeboten, hatte bei eurem letzten Workshop direkt mal nach geguckt :-/
    Ganz liebe Grüße
    Sabrina

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  6. Also Bauhaus-Night würde ich auch immer einem Shopping-Tripp vorziehen! Schön ist es geworden! Frage: wie gross ist es denn? Könnte man es vielleicht neben dem Balkon an die Wand tackern? Oder zeigt die Wand nicht in die richtige Richtung?

    Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt, aber irgendwie ist es bei uns nicht nötig mit all dem toten Holz im Garten. Da schwirren so viele Insekten rum. Allerdings keine Bienen, aber viele unterschiedliche Hummeln.

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    • Das Hotel ist 40,5 cm groß und wir können es leider nicht an der Wand befestigen, da bei uns alles frisch isoliert wurde und wir die Isolierung nicht anbohren dürfen/können/wollen/sollen. Und auf dem Balkon direkt ist es zu schattig für das gute Stück….
      Hummeln sind auch froh über jeden Schlupfwinkel. Bohre einfach in einen Stamm oder eine Holzscheibe ein paar Löcher, dann wirst Du auch Wildbienen bei Dir finden!
      LG
      AnDi

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  7. super Hotel, eine gute Woche wünsche ich

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